Mit dem Zahnlückenclub unterwegs…

Jeden Tag spielen wir in unseren Gruppen mit den angehenden Schulkindern unseres Zahnlückenclubs Schule, das heißt, wir machen spielerische Übungen zu Reimen, Silbenbildung, Anlauten und Wort- und Satzbau. In diesen Kleingruppen kann jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten gefordert und gefördert werden. Hier können die Kinder und wir Rücksicht nehmen auf die jeweilige Persönlichkeit. Die Kinder lernen nicht nur voneinander, sondern achten auch auf die, die vielleicht etwas länger brauchen, um eine Aufgabe zu lösen.

Zusätzlich zu den täglichen Übungen haben wir auch Projekte für unseren Zahnlückenclub im Angebot. So waren die Kinder beispielsweise bereits in der Stadtbücherei Bergneustadt und haben dort den Büchereiführerschein erworben. Ihnen wurde gezeigt und erklärt, wie eine Bücherei funktioniert, was man dort darf und nicht darf, wie man sich Bücher aussucht und wie man Bücher ausleiht. Zudem bekam jedes Kind die Mitgliedschaft in der Bücherei für ein ganzes Jahr geschenkt. Das ist wirklich ein tolles Angebot der Stadt Bergneustadt, welches wir jedes Jahr versuchen, unseren Kindern zu ermöglichen. Auch waren wir mit der Polizei Bergneustadt unterwegs und haben mit den Kindern Verkehrsübungen gemacht. Mit und ohne Eltern haben wir gelernt und geübt, wie man die Straße sicher überquert, was man im Straßenverkehr am besten anzieht, um gut gesehen zu werden und wie man sich generell verhält, wenn man als Fußgänger im Straßenverkehr unterwegs ist. Als krönenden Abschluss konnten wir dann mit den Schulkindern auch noch den Wuschelbus besuchen. Dort bekamen die Kindern mit Handpuppen und Polizei eine spannende Geschichte vorgespielt. Auch hier möchten wir uns mal ganz herzlich bedanken, denn auch dies ist ein wirklich tolles Angebot der Polizei, was sich  nur noch toppen lässt durch den Besuch des “Polizeipuppenbühnenfestes” auf Schloss Gimborn, welches wir im Juni diesen Jahres auch noch besuchen werden.

Wieder andere Projekte planen wir im Team und führen sie während des Kindergartenalltages durch. So gab es das ja bereits beschriebene Musikprojekt, welches die Kinder wirklich sehr genossen haben. Die entstandenen Bilder hängen auch tatsächlich noch immer im Flur der Kindertagesstätte und werden dort täglich von Eltern bewundert. Zur Zeit gibt es “Zahlensalat und Rechenzauber” für die Schulkinder. Sie beschäftigen sich mit der Welt der Mathematik, mit Zahlen und Ziffern, finden die Zahlenwelt im Alltag wieder, beispielsweise beim Treppensteigen und beschäftigen sich mit Mengen und Größen.

Und dann steht auch schon bald der Abschluss unserer kleinen Großen an. Auch hier werden wir etwas Tolles planen für die Kinder, was wir hier aber noch nicht verraten wollen, denn es soll ja eine Überraschung bleiben. Auf jeden Fall werden wir auch in diesem Jahr mit den Kindern in der Kindertagesstätte übernachten und gemeinsam mit den Eltern ein Abschlussfrühstück veranstalten. Und auch, wenn uns der Abschied wie in jedem Jahr schwer fällt, so werden wir doch jeden einzelnen Tag mit ihnen genießen und zu etwas Besonderem machen.

25 Jahre Evangelische Kindertagesstätte „Kreuz und Quer“

Am 29. Juni 2019 feiert die Kindertagesstätte ihren 25. Geburtstag. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen dieses Fest feiern. Sie sind herzlich eingeladen.

Mit 65 Kindern, einer Küchenkraft und acht Erzieherinnen in drei Gruppen startete die Kita im Sommer 1994.

Heute sind es 15 pädagogische Voll- und Teilzeitkräfte und eine Küchenkraft, die 80 Kinder in vier Gruppen betreuen. Schon immer konnten Kinder ab vier Monaten die Einrichtung besuchen. In letzter Zeit stellen sich die Erzieherinnen häufiger die Fragen. Was war schon immer so und was hat sich verändert?  Vieles hat sich verändert und natürlich entwickelt sich auch die Kindetagesstätte weiter. Früher gab es einen Computer im Büro der Leiterin. Inzwischen besitzt jede Gruppe ihren eigenen Laptop um Bildungsdokumentationen zu schreiben und um den Anforderungen der Qualitätsentwicklung gerecht zu werden.

Viel spannender und entscheidender ist, das was Bestand hat. Die Kita ist ein Teil der Gemeinde. Hier wird täglich lebendiger Glaube gelebt und den Kindern erlebbar gemacht. Das äußert sich in unseren Gottesdiensten, wenn unsere Gemeinde, die Pfarrer, unser Gemeindereferent, die Musiker, Kindergartenkinder, Eltern und Erzieherinnen gemeinsam ein Lieblingslied der Kinder singen und dazu tanzen. Ein Kind betet zusammen mit seiner Gruppenerzieherin, dass seine Freundin schnell wieder gesund wird, damit sie wieder zusammenspielen können. Oder im Frühdienst unterbrechen Erzieherinnen kurz ihre Arbeit. Vom Ostfenster der Küche aus beobachten sie einen wunderschönen Sonnenaufgang und loben Gottes Schöpfung. Wie der Name unserer Kindertagesstätte „Kreuz und Quer“ es beschreibt, das Kreuz steht für die Auferstehung Jesu. Er ist der Mittelpunkt unseres Lebens, mit ihm können wir sicher durch unseren Alltag gehen. Das „Quer“ steht für uns Menschen, keiner gleicht dem anderen, keiner ist perfekt, jeder ist etwas Besonderes und wird wertgeschätzt in seiner Einzigartigkeit.

Wir freuen uns, dass zu unserem 25. Geburtstag der Neubau unserer vierten Gruppe fertiggestellt und eingeweiht werden kann.

Wir wollen gemeinsam mit der Gemeinde feiern und freuen uns über viele Besucher.

Ihr Kita-Team

Katrin Knobloch , Michaela Rühl, Andrea Fernholz, Lisa Reiß, Petra Metzger, Susanne Burbach, Rebecca Reppel, Claudia Herwig, Cordula Kalendruschat, Inke Armbröster, Jennifer Pacut, Dunja Müller, Tanja Jüngst, Sarah Mazza, Julia Welter

Frühjahrsputz…

Eigentlich heißt es ja, “alte Besen kehren gut”, aber unsere Kinder haben heute festgestellt, dass es mit den neuen noch viel besser geht. Nicht nur, dass sie wirklich wunderbar bunt sind und allein deshalb schon gerne genommen werden, sie haben auch noch neue, starke Borsten, mit denen sich der überall auf dem Gelände verteilte Sand zusammenkehren lässt und so wieder zurück in die Sandkästen gebracht werden kann. Es macht wirklich Spaß, jeden Sonnenstrahl zu nutzen und  mit den Kindern das Außengelände zu erobern. Manchmal gibt es unzählige Dreiräder, Roller, Laufräder und BobbyCars und wir müssen aufpassen, dass uns keiner über die Füße fährt. Aber ein anders Mal sind Schaufeln, Eimer und Förmchen beliebt. Es werden tiefe Löcher bis nach Australien gegraben und einer der Jungs meinte, er habe am anderen Ende des Loches ein Känguruh gesehen. Die Kinder rutschen, schaukeln, klettern und wippen. Sie spielen Fangen auf dem ganzen Gelände und es ist eine Freude, zu sehen, wie unsere Kleinen von den Großen immer wieder an die Hand genommen werden und so gemeinsam nach einer Beschäftigung gesucht wird. Und bei der seit Wochen nicht abebben wollenden Krankheitswelle kann uns allen die frische Luft ja nur gut tun.

Kochtopftrommel und Miró…

Laut und leise, bunt und rhythmisch wurde es in den letzten 5 Wochen in unserem Zahnlückenclub. Unsere angehenden Schulkinder haben sich mit Dunja und Rebecca einmal in der Woche getroffen, um Neues und Interessantes zum Thema “Musik mit allen Sinnen erleben” zu erfahren. Da wurden Spiele zu Rhythmik gemacht und Rasseln aus Ü-Eiern gebastelt. Es wurden Haushaltsgegenstände wie Eierschneider, Topfdeckel und Holzlöffel zum Musizieren benutzt und es wurden wunderbare Kunstwerke nach Musik gestaltet, die auch auf den Bildern zu sehen sind. Es gab ein Bild von Miró als Vorlage und Anregung für die Kinder und kleine, vorgezeichnete Kreise, Dreiecke und andere Formen aus Pappe. Dann konnten die Kinder sich von Musik inspiriert jeder mit seinem Bild beschäftigen. Wo klebe ich Dreiecke, wo Kreise, wie lasse ich meinen Stift dazwischen laufen und kreisen. Es war eine schöne Erfahrung, zu sehen, wie die Kinder sich darauf einlassen konnten. Und somit hat jeder für sich ein wirklich einzigartiges Kunstwerk entstehen lassen.

Gottesdienst anders…

…unter diesem Titel findet einmal im Monat in der evangelischen Kirchengemeinde Bergneustadt ein Gottesdienst statt, der sich “anders” gestaltet – andere Räumlichkeiten, andere Musik, andere Liturgie. Im Monat März gestaltete sich dieser Gottesdienst ganz anders. Die Kinder und Erzieherinnen unserer Kindertagesstätte haben gemeinsam mit Chris Eggermann einen Gottesdienst rund um die diesjährige Jahreslosung zusammengestellt und sogar ein neues Lied passend zum Thema einstudiert.

In den vergangenen Wochen hatten wir uns bereits mit dem Thema “Suche Frieden und jage ihm nach” auseinandergesetzt. Anhand von biblischen Geschichten, beispielsweise David und Goliath oder David als König, haben die Kinder sich Gedanken zu ihren eigenen Gefühlen gemacht. Sie haben Situationen beschrieben und gemalt, die ihnen Angst machen. Und sie durften sagen, was sie wütend oder traurig macht. Wir haben sogar ein kleines Interview-Video mit unseren Kindern gedreht, in dem wir die Kinder nach Gefühlen und ihrem Umgang damit gefragt haben. Was mache ich denn, wenn jemand traurig ist? Oder wütend? Und wenn ich selber traurig bin? Bin ich dann am liebsten alleine oder freue ich mich, wenn Mama mich tröstet?

Wie einfach ist es, die Gefühle des anderen zu erkennen? Ein “Gefühle-raten-Quiz” fand Platz im Gottesdienst, bei dem jeder überlegen konnte, ob die Kinder auf den Fotos traurig, wütend, ängstlich oder fröhlich aussahen. Die dazugehörigen Bilder der Kinder wurden dann auch im Foyer des Gemeindehauses ausgestellt.  Zudem war noch ein Büchertisch aufgebaut, an dem man sich über Kinderbibeln für unterschiedliche Altersklassen informieren konnte. Liebevoll und aufwändig von den Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte vorbereitet und gestaltet, war dieser Familiengottesdienst ein weiteres Highlight im laufenden Kindergartenjahr.

Impressionen

Basar rund um´s Kind

Wann?

Samstag, 23. Februar 2019, 14-16 Uhr

Wo?

Ev. Gemeidehaus an der Altstadtkirche, Kirchstraße 10 in Bergneustadt

Second Hand Basar rund um´s Kind!
Jeder kann kaufen und verkaufen. Ab sofort können Interessierte von 8-15 Uhr in der Ev. Kindertagesstätte Kreuz & Quer einen Verkaufstisch reservieren und die Tischmiete von 6 Euro entrichten. Eine telefonische Tischreservierung ist nicht möglich. Der Aufbau findet am 23.Februar von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt.

Kinder trödeln kostenlos! (mit Anmeldung unter 02261-470160)

Für Schwangere (mit Vorlage des Mutterpasses) ist der Einlass bereits ab 13:30 Uhr möglich.

Der Erlös der Tischmiete und der Caféteria kommt zu 100% der Kindertagesstätte und deren Elternratsarbeit zugute.

Auf geht´s…

Wir starten in ein neues Jahr – mit vielen Ideen und Plänen. Unsere Terminkalender sind schon jetzt gut gefüllt. Wir werden unsere Schulkinderprojekte starten, neue Kinder eingewöhnen, Fortbildungen besuchen, Gottesdienste feiern, Basteln, Malen, Toben, Lernen, Lesen und einfach eine gesegnete gute Zeit miteinander erleben. Es wir ein spannendes Jahr für uns, denn auch wenn wir ja nun schon seit Monaten mit unseren neuen Gruppenkonstellationen arbeiten, so wird es doch noch mal ganz neu und anders werden, wenn der Anbau fertiggestellt ist. Wir können es kaum noch erwarten, denn so eine Baustelle im laufenden Betrieb ist nicht nur für uns, auch für die Handwerker eine besondere Herausforderung.
Aber es liegt auch ein aufregendes und arbeitsreiches Jahr hinter uns. Viele neue Kinder kamen im Sommer zu uns in die Kita, besagter Anbau beschäftigte uns immer wieder und schränkte uns in unserer Bewegungsfreiheit ein. Wie gut für uns, dass wir einen solch wunderbaren Sommer und Herbst hatten, der uns die Turnhalle kaum vermissen ließ. Abschließen durften wir das Jahr mit einem tollen Familiengottesdienst im Advent. Über Wochen hatten wir gemeinsam die Lieder eingeübt, Kulissen besprochen und gestaltet und mit ein paar schauspielbegeisterten Kindern auch Rollen eingeübt. Es ist immer wieder eine Freude, mit wie viel Begeisterung die Kinder und Kolleginnen bei solchen Gelegenheiten bei der Sache sind. (lesen Sie hierzu auch HIER )
Jetzt suchen wir den Frieden in unserer Arbeit, ganz der Jahreslosung entsprechend. Wir wollen aufeinander schauen und Rücksicht nehmen, uns den Rücken stärken und füreinander da sein, weil es uns wichtig ist, ein gutes Miteinander zu haben, unter Kolleginnen, mit den Kindern und auch mit den Eltern. Auch allen Familien und Freunden unserer Kita wünschen wir ein gesegnetes Jahr 2019 mit viel Freude und Gesundheit.

Der Kran von Bullerbü

Wer derzeit durch die Druchtemicke fährt, kann ihn gar nicht übersehen – unseren großen orangfarbenen Baukran. Ja, unser Umbau läuft, und dank der sommerlichen Großwetterlage im oberbergischen Land kam er wirklich gut voran. Man kann schon Türen und Fensteraussparungen erkennen und im Waschraum der Villa Kunterbunt wurden schon die Fenster zugemauert, denn hier schließt sich demnächst der Flur der Bullerbü Gruppe an – unserer neuen Gruppe.

Noch spielen und essen und lachen und lernen unsere Kleinsten noch in unserer Turnhalle, die keiner von euch wiedererkennen würde. Sehr kreativ und liebevoll wurde die große, kahle Halle von den Erzieherinnen der Bullerbü eingerichtet. Teppiche, Zelte, Regale, Spiele, Lichterketten, ein großer Esstisch, an dem alle Platz finden, Schaukel-Elch und Kugelbahn schmücken sie nun und machen sie zu einer bunten Wohlfühl- Oase für uns alle. Schnuller, Teddys, Hunde, Trinklernflaschen und wirklich winzige Schuhe und Puschen finden sich nun in allen Ecken, draußen werden Kinderwagen geschoben und Laufen gelernt. Der Sand wird so wild geschaufelt, dass er sich nicht nur in Haaren und Kapuzen wiederfindet, sondern später am Tag beim Wickeln sogar im Body oder in der Windel.

Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie unsere großen, manchmal auch sehr lauten und wilden Kinder auf die Kleinen reagieren. Sie helfen beim Sandburgbauen,  fahren sie auf dem Dreirad-Taxi spazieren, nehmen sie an die Hand und gehen spazieren oder helfen beim Mütze-wieder-aufsetzen und Gummistiefel-wieder-anziehen. Wie in einer großen Familie werden die Kinder der unterschiedlichsten Altersklassen miteinander groß, lernen voneinander, nehmen Rücksicht, grenzen sich ab, respektieren und schätzen sich.

Dach der Altstadtkirche abgedeckt

So hätte man damals zu Jesus Zeiten wahrscheinlich in der Tageszeitung das Geschehene überschrieben. Was war passiert? Jesus war nach Kafarnaum gekommen, um zu den Menschen von Gott zu sprechen. Und Ben, ein junger Mann, der nicht gehen und stehen konnte, hatte keine Möglichkeit, selbst dorthin zu gelangen, um Jesus zu sehen und sich von ihm helfen zu lassen. Sprachen doch die Menschen im ganzen Land von nichts Anderem mehr, als von diesm Wunderheiler, der allein durch Hand auflegen und gute Worte Blinde sehen und Lahme gehen ließ. Wohl dem, der Freunde hat, denn diese trugen ihn kurzerhand mit seinem Bett hin zu dem Haus und deckten das Dach ab, um ihn hineinzulassen – genau vor Jesus Füße.

Von den Kindern der KiTa wurde diese Geschichte schon in den Tagen vor dem Gottesdienst gespielt und fotografiert, so dass wir uns im Familiengottesdienst nun auf die gezeigten Fotos und die dazugehörige Geschichte freuen konnten.

“Frühling, wo bist Du?”

So wie uns im Winter jede einzelne Schneeflocke hat jubeln lassen, so lassen wir uns jetzt von den feinsten Sonnenstrahlen motivieren, unsere Vormittage im Außenbereich der KiTa zu verbringen. Da wird gebuddelt und geklettert, die ersten kleinen Blümchen auf der Wiese werden bewundert und jeder einzelne Regenwurm wird von den Kindern persönlich begrüßt.

Der erste Ausflug zu den Mullewapp Schafen hat bereits stattgefunden, denn wie in jedem Jahr gibt es auch tatsächlich zur Zeit wieder passend zu Ostern kleine Lämmchen. Sie wussten noch gar nicht, dass die Mullewapp Gruppe neben den Fischen auch noch Schafe zu betreuen hat? Doch, so ist es. Wir lassen sie nur auf der Wiese gegenüber des netto-Marktes grasen, damit sie ungestört ihre Lämmchen großziehen können, da es bei uns ja doch etwas unruhiger für die Kleinen wäre. Zumindest erzählen das die Mullewapp Kinder.