MittenDrinGebet

Täglich gibt es neue Informationen über den Corona Virus und die Aufforderung wie wir uns zu verhalten haben. Das ist gut so. Auch wir in den Gemeinden werden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Da passiert viel Gutes. Einige Infos gebe ich euch hier weiter:

Seit gestern Abend 19:30 Uhr läuten wir in ökumenischer Verbundenheit unsere Glocken!

Am kommenden Sonntag gibt es in unserem K4 Koop Raum einen Livestream Gottesdienst. Aufnahmetag ist donnerstags.
Der YOUTUBE-KANAL ist gestartet!

https://www.youtube.com/channel/UCeaetw05B4uI6dP8YzpqW_g/

MittenDrinGebet

Wir gestalten das Gebet in unseren Häusern und Wohnungen um 07:00 Uhr. Nun ist Zeit zum Bibellesen und Beten. Um 07:20 Uhr wird das Vater Unser gesprochen. Wir werden dies jetzt jeden Mittwoch so machen. Dazu gibt es eine Vorlage hier zum herunterladen.

Das Gebet von Karl Barth zur gestrigen Tageslosung hat mich gerade in der jetzigen Situation bewegt: „Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben, dann lass uns nicht verzweifeln. Wenn wir enttäuscht sind, dann lass uns nicht bitter werden. Wenn wir gefallen sind, dann lass uns nicht liegenbleiben. Wenn es mit unseren Kräften zu Ende ist, dann lass uns nicht umkommen. Nein, dann lass uns deine Nähe und deine Liebe spüren.

Auf der Webseite der Kirchengemeinde https://www.ev-kirche-bergneustadt.de finden Sie regelmäßig Andachten, die täglich vom Kirchenkreis An der Agger veröffentlich werden.

Tägliche Updates…

…des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration bringt die momentane Situation auch für unsere Kita mit sich. Diese regeln nicht nur, wer zur Notbetreuung während der offiziellen Schließung zugelassen ist, sondern auch wie und in welchem Umfang wir als Erzieherinnen dort arbeiten dürfen. Derzeit dürfen auch wir die Einrichtung nur zur Notbetreuung betreten und müssen alles Weitere ins Homeoffice verlegen. Katrin Knobloch hat eine Rufumleitung eingerichtet, so dass wir auch weiterhin für unsere Familien erreichbar sind, auch wenn sie nicht im Büro der Kita sitzt. Um Ihnen und uns einen aktuellen Informationsstand zu ermöglichen und zu erleichtern, haben wir uns dazu entschlossen, den direkten Link des Ministeriums hier zu veröffentlichen. Dort werden alle Weisungen und Vorgaben immer wieder aktualisiert und sind für jedermann abrufbar.

www.mkffi.nrw

Corona meets Kita Kreuz&Quer…

…zum Glück bisher noch nicht. Zwar haben wir viele Kinder die krank sind, aber – wie gesagt – zum Glück bisher mit anderen Infekten.

Dennoch musste auch unser Träger sich der Entscheidung der Landesregierung NRW anschließen und hat festgelegt, dass die Kita AB SOFORT, das heißt ab Montag, 16.03.2020, bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Laut Herrn Laschet dauern die Schließungen von Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Einrichtungen zunächst bis zum 19.04.2020. Zu gegebener Zeit wird erneut im Ministerium beraten, wie weiter verfahren wird. Dies dient der Eindämmung und Verlangsamung der Ansteckungsgefahr mit diesem neuen Virus.

Wir wissen, dass es einigen Familien Probleme bereiten wird, ihre Kinder für eine so lange Zeit außerhalb der Kita betreut zu bekommen, aber leider sind auch uns hier die Hände gebunden. Über aktuelle Änderungen und auch über den Termin der Wiederaufnahme der Kinderbetreuung werden wir Sie und Euch auf dieser Seite weiterhin informieren.

Wir wünschen allen Kita-Familien, dass sie die Zeit gut überbrückt bekommen und dass alle weiterhin gesund werden oder bleiben.

“Tschüß, bis bald…” sagt das ganze Team der Kita Kreuz& Quer

Hier die offizielle Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

HLL – Wir lernen schnell…

…so könnte man derzeit jeden Tag im Kindergarten überschreiben, denn seit Anfang Januar treffen wir uns jeden Vormittag mit den Kindern des Zahnlückenclubs in unseren Gruppen zum Schule Spielen. Ganz neugierig sind die 16 Jungen und Mädchen auf all die neuen Spiele, die sie auf den Schulanfang im kommenden Sommer vorbereiten sollen. Gruppenintern arbeiten wir mit den Vorschulkindern etwa 20 Minuten jeden Tag, so dass sie in Kleingruppen ihren Platz finden können. In der Mullewapp sind es in diesem Jahr nur drei Kinder, in der Villa Kunterbunt sieben und in der Panama sechs. Immer Neues erwartet die Kinder und immer Neues wollen sie ausprobieren. Dies ist eine wirklich sehr dankbare Aufgabe für uns “Lehrerinnen”, die wir unseren vorgegebenen Leitfaden mit vorgeschlagenen Spielen immer unserer Gruppe anpassen und so individuell verändern dürfen. Die schwächeren Kinder lernen bei diesem Konzept von den etwas schnelleren und die, die schon fast alles wissen und können, lernen Rücksichtnahme und Abwarten.

Wir klatschen Silben aus unseren Vor- und Nachnamen, wir bilden Reime zu vorgegebenen Bildern und wir lernen Reimlieder. Mit welchen Lauten fangen unsere Namen an und welche Wörter sind lang und welche kurz? Wie kann man aus zwei Wörtern ein neues, zusammengesetztes bilden? Kann ich meinen Namen schon schreiben? Zudem gibt es manchmal Aufgabenblätter, auf denen Schwungübungen gefordert oder Zahlen zugeordnet und nachgeschrieben werden. Es ist wirklich schön, in die faszinierten Augen zu schauen, wenn sie feststellen, dass ein Wort zwar die gleiche Silbenzahl hat, aber dennoch viel länger ist als ein anderes. Es kommt also nicht nur darauf an, wie viele Silben ich klatschen kann, sondern auch, wie viele Buchstaben ein Wort hat. Und nicht nur das, auch lernen die Kinder, wie man Sätze bauen kann. Anhand von einem Baustein für ein Wort wird deutlich, dass man Sätze mit nur zwei Worten bauen kann, aber auch mit zehn.

Zudem erwarten unseren Zahnlückenclub weitere interessante Aktionen in diesem letzen Halbjahr vor der Einschulung. Wir haben in Kooperation mit der Stadtbücherei einen “Büchereiführerschein” mit den Schulkindern gemacht. An drei Vormittagen haben die Kinder die Bücherei besucht und dort gelernt, wie das Ausleihen der Bücher funktioniert. Sie durften sich jedes Mal ein Buch ausleihen, in der laufenden Woche zu Hause lesen und in der darauffolgenden Woche gegen ein neues Buch austauschen. Frau Wenzel von der Bücherei hat den Kindern immer eine neue, spannende Geschichte vorgelesen, hat ihnen alles erklärt und ihre Fragen beantwortet. Sie haben erfahren, dass es nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungen, CDs und Filme zum Ausleihen gibt. Man muss gar nicht alles selber kaufen, sondern darf sich immer wieder dort etwas Neues aussuchen und später dann zurückbringen. Auch kann man sich mit einem Buch in die Bücherei setzen und es direkt dort lesen. Den letzten Tag haben die Kinder dann mit ihren Eltern dort verbracht, um auch diesen die Vorteile der Bücherei nahezubringen. Denn jedes Kind bekam abschließend für ein ganzes Jahr die Mitgliedschaft in der Bücherei geschenkt, so dass sie auch weiterhin mit ihren Eltern dorthin gehen und diesen Schatz für sich nutzen können.

Im April werden wir außerdem mit den Zahnlückenclubkindern das Gewaltpräventionsprogramm „Mut tut gut“ durchführen. Diese Gewaltprävention fördert alle Kinder. Das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl wird gestärkt. Die Kinder lernen, sich nicht in gefährliche Situationen zu bringen, Konfliktsituationen erfolgreich zu bewältigen, Hilfe und Unterstützung einzufordern und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Durch Gewaltprävention kann verhindert werden, dass Kinder weder Opfer noch Täter von Gewalttaten werden. Durchgeführt wird das Programm von Jahr Petra Metzger, die ausgebildete „Mut tut gut-Trainerin“ ist, und von Susanne Burbach, die zurzeit die Ausbildung ebenfalls absolviert.Zwei weitere Erzieherinnen werden mit den Schulkindern ein Musikprojekt durchführen, welches so manche Überraschung zum Thema Rhythmik, Töne, Instrumente und Klangzauber mit sich bringt. Und dann kommt ja auch bald die von allen ungeduldig erwartete Übernachtung aller Schulkinder im Kindergarten. Der dazugehörige Ausflug bleibt ein Geheimnis zwischen Eltern und Erzieherinnen und wird mit einem Eltern-Kind-Erzieherinnen-Frühstück am nächsten Morgen gekrönt.

Doch zum Glück dauert es noch mehr als 100 Tage, bis uns unsere Schulkinder verlassen müssen, und wir werden noch ganz viel Schönes zusammen erleben.

Und wenn auch nur eines fehlt…

… macht sich der Hirte auf den Weg und sucht. Wenn was fehlt? Ein Schaf! Wenn auch nur ein Schaf dem Hirten in seiner Herde von 100 Schafen fehlt, dann lässt er 99 Schafe zurück, sagt seinen Söhnen, sie sollen auf die Herde aufpassen und er selbst zieht los und sucht nach eben diesem einen Schaf. “Amanda” in unserem Fall, das Schaf, das immer mal wieder Kummer macht, weil es nicht aufpasst, weil es den falschen Weg nimmt oder weil es einfach so sehr mit der Suche nach leckeren Kräutern beschäftigt ist, dass es gar nicht mitbekommt, dass die Herde und die Hirten schon wieder auf dem Heimweg sind. Sehr bildlich wird in dem Buch “Immer Kummer mit Amanda” von Meryl Dooney das Gleichnis vom verlorenen Schaf für Kinder erzählt und dargestellt. An dieser Geschichte lässt sich das Bild von Gott als Hirten, der auf uns, seine Schafe, immer aufpasst, gut für die Kinder umsetzen und verdeutlichen.

Eigentlich ist das Thema unserer derzeitigen religionspädagogischen Reihe ein Psalm Davids bekannt unter “Psalm 23 – Der Herr ist mein Hirte”. Aber wer war eigentlich dieser David, von dem in der Bibel öfters geschrieben wird? Erst Hirte, dann Kämpfer, später König. Die Kinder durften ihn ein wenig kennenlernen, da Chris Eggermann uns, als David verkleidet, im Kindergarten in den einzelnen Gruppen besucht und uns die Geschichte von dem kleinen Hirtenjungen David erzählt hat. Er war Hirte, passte auf die Herde seines Vaters auf, führte sie über saftige Wiesen und durch dunkle Täler, beschützte sie vor wilden Tieren – und immer war er da, um auf sie aufzupassen, so wie Gott immer auf uns aufpasst. Wenn er bei uns ist, müssen wir keine Angst haben. Er begleitet uns auch durch schlechte Zeiten und macht uns zu etwas ganz Besonderem. So wie er auch den kleinen David schon hat zum König salben lassen, als Ankündigung für das, was er in Zukunft werden sollte. David hat auch gerne gesungen und selbst Lieder gedichtet, und viele dieser Lieder finden wir in der Bibel unter den Psalmen wieder. Denn “Psalmen sind Lieder aus uralten Zeiten” singen die Kinder immer wieder in den Gruppen oder auch in den Kindergartengottesdiensten.

Überall in der Einrichtung sieht man in den letzten Wochen auch Bilder mit Schafen und Hirten darauf, und immer wieder klingen Lieder von Amanda und zählenden Hirten durch die Räume. Wir üben fleißig, denn zum Abschluss unserer Reihe feiern wir am 29.März um 9:30 Uhr einen großen Familiengttesdienst in der Altstadtkirche in Bergneustadt. Gemeinsam mit Pastor Dietrich Schüttler und den Kindern wollen wir allen Eltern, Familien, Freunden und Gemeindemitgliedern unsere Ideen und Ergebnisse zu “Psalmen” und “Schafen” nahebringen, mal musikalisch, mal bildlich und mal mit Texten. Alle sind herzlich eingeladen, sich in diesem Gottesdienst in die Welt der Bibel, Psalmen und Geschichten mitnehmen zu lassen.

„Ich glaube…“

„Ich glaube…“

Die Jahreslosung 2020 nimmt uns mit in die Welt der Kinder, die – ganz unvoreingenommen – erst einmal an das, was wir ihnen von Jesus und Gott erzählen, glauben. „Ich glaube, dass Gott mich lieb hat.“ „ Ich glaube, dass Jesus all den Menschen geholfen hat.“ „ Ich glaube an die Geschichten, die Jesus erzählt hat.“

Wir müssen ihnen nichts beweisen. Sie wollen nicht wissen, ob es wahr ist. Für die Kinder ist das Geschehen der Bibel einfach genau so echt, wie die Geschichten von Elsa und Anna, wie die Helden aus Paw Patrol und die Abenteuer von Pippi Langstrumpf.  Sie denken sich in die Protagonisten dieser Filme und Bücher, lachen und weinen, bangen  und zittern mit ihnen, sie suchen nach Lösungen und finden Antworten. Sie erkennen und leben Fantasie.  Genau so erleben sie biblische Geschichten, die wir ihnen erzählen, vorlesen oder vorspielen. Sie rufen mit dem blinden Bartimäus nach Jesus, sie suchen mit dem Hirten nach dem verlorenen Schaf und sie fahren mit den Jüngern raus zum Fischen. Und dennoch schaffen wir es, ihnen deutlich zu machen, dass die Geschichten um Gott und Jesus anders sind, dass sie erzählte und aufgeschriebene Begebenheiten aus der Vergangenheit sind, dass sie etwas mit unserem Leben zu tun haben und dass wir aus ihnen etwas lernen können. Wir leben ihnen Werte vor, die uns in unserem Christsein wichtig sind. Und wenn wir ihnen sagen, dass Gott in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt, dass wir an ihn und seine Liebe und seine Gnade glauben, dann übernehmen sie auch dies für ihr Leben und ihr Miteinander. Weil sie uns vertrauen, weil sie uns glauben und weil wir sie nicht enttäuschen.

„Hilf meinem Unglauben…“

Und wir? Wir hinterfragen vieles, wollen Gewissheit und fangen an zu zweifeln, wenn sich unsere Wünsche nicht erfüllen, wenn schlimme Dinge geschehen, wenn unser Leben aus der Bahn gerät. Wir vergessen, dass Gott kein Wunscherfüller ist. Wir wollen wissen, ob das alles wahr ist. Hat Jesus wirklich so gelebt? Gibt es Spuren seines Lebens? Beweise seines Schaffens? Kleine und große Zweifel häufen sich, der Glaube und das reine Gottvertrauen geraten in den Hintergrund. Sei es aus Enttäuschung, sei es aus Verzweiflung, sei es aus Rastlosigkeit.

Wir wünschen Euch und uns allen, dass wir glauben können, wie ein Kind, dass wir frei von Zweifeln Gott in unser Leben lassen können  und dass wir auf ihn und seine Liebe vertrauen können. Dass unser Unglaube nicht verdrängt, was wir doch eigentlich als Kind schon wussten – dass Gott uns bedingungslos liebt und Teil unseres Lebens sein möchte.

Und wir schauen und hoffen mit Euch auf ein fröhliches, erlebnisreiches und gesegnetes Jahr 2020.

Laterne

Mit strahlenden Kinderaugen…

und leuchtenden Lichtern ging es für uns durch die letzten Wochen des Jahres.  Angefangen mit all den bunten Laternen, die uns durch unser Laternenfest am 8. November  begleitet haben. Dass hier unzählige grün-grinsende Drachen und märchenhaft-glitzernde Einhörner aufeinander trafen, könnte daran gelegen haben, dass wir an einem Nachmittag der Woche mit Eltern und Kindern gemeinsam diese in der Kita gebastelt haben. Es war ein wirklich gemütlicher, lustiger und produktiver Nachmittag. Es wurde geschnitten und geklebt, geredet und gelacht und so manch eine Mama, Papa oder Oma konnte staunen, wie geduldig und geschickt ihre Kleinen doch mitarbeiten konnten. Zu guter Letzt wurden die Kunstwerke präsentiert und stolz mit nach Hause genommen, um dann nur zwei Tage später durch die dunklen Straßen der Bergneustädter Altstadt zu ziehen. Von dort ging es mit Posaunenchor-Begleitung und vielen Liedern hin zur Kindertagesstätte. Die war selbst für uns Großen fast nicht wiederzuerkennen. Dort, wo sonst das bunte Kinderleben tobt, leuchteten uns unzählige Lichter entgegen. Lampions in Bäumen, Lichterketten an Zäunen, an Häusern und in Büschen, selbst ein kleines Feuer lud mit Licht und Wärme ein. Nun wurde gesungen und die heiß ersehnten Stutenmänner durften verzehrt werden. Es gab heiße Getränke, Würstchen und Brötchen und eine wunderbare Gemeinschaft, so dass keiner gern nach Hause gehen wollte.

Und von nun an klangen Weihnachtslieder durch die Räume der Kita. Die Kinder haben für den Familiengottesdienst am 1.Dezember drei Lieder geübt und auch sonst wurden viele Lieder von CD mitgesungen, während gemalt, gebastelt, gespielt und gebacken wurde. Im Gottesdienst am 1. Advent erklärte uns die Maus, was Advent überhaupt bedeutet und ein rasender Reporter versuchte, Kinderfragen zu klären. Mit vielen Eltern und Kindern durften wir den Weg in die Weihnachtszeit starten, zur Ruhe kommen, gemeinsam singen und uns bewusst werden lassen, was es bedeutet, auf Weihnachten zu warten, wessen „Ankunft“ wir erwarten und feiern. Überall in den Gruppen laden nun  Lichterketten schon am frühen, noch dunklen Morgen ein, in die Gruppe zu kommen. Sterne, Lichterketten mit Nikolaussocken, geschmückte Adventskalender-Geschenke-Bäume, weihnachtlich dekorierte Gläser auf den Tischen und schon bald auch liebevoll gestaltete Adventskränze auf den Tischen. Sogar einen eigenen Adventsmarkt gab es in unserer Einrichtung. Eltern hatten gebacken und gebastelt, geklebt, genäht, gesägt und gestaltet und präsentierten einen bunten Mix aus kleinen und großen Geschenken, die nicht nur Kinderaugen zum Staunen und Strahlen brachten.

Die weihnachtliche Vorfreude der Kinder wurde größer von Tag zu Tag und manch eine Mutter hat beim Bringen oder Abholen gesagt, dass sie gerne mal Mäuschen spielen würden bei uns in dieser Zeit, denn gibt es Schöneres, als das Strahlen in den Augen eines Kindes zu Weihnachtszeit?

Ein neues Jahr beginnt…

…und ich freu mich, ja ich freue mich! So oder ähnlich könnte man in Anlehnung an das bekannte Lied den Start in unser neues Kindergartenjahr beschreiben. Die Schulkinder haben wir ja vor den Sommerferien ausgiebig verabschiedet, und nun begrüßen wir fast täglich neue Kinder und Eltern in unserer Einrichtung. Das ist immer eine spannende Zeit, sowohl für uns, als auch für die neuen Kinder und deren Eltern, aber auch für unsere alten Kinder, denn schließlich ergeben sich immer neue Gruppenkonstellationen.  In den ersten Tagen kommen die Kinder gemeinsam mit Mama oder Papa in ihre Gruppe, spielen dort meist erst im Nebenraum und lernen die neue Umgebung und die Erzieherinnen langsam und nach und nach kennen. Sobald eine erste Vertrauensbasis geschaffen ist, darf dann beispielsweise die Mama die Gruppe verlassen und das Kind spielt mit der Erzieherin oder anderen Kindern. Wie schnell so etwas geht, ist bei jedem Kind unterschiedlich. Das ist oft abhängig davon, ob das Kind schon Geschwister hier hat oder eine Fremdbetreuung gewohnt ist. Und hier ist wirklich jedes Kind (und auch jede Mama und jeder Papa) anders und so wird immer individuell entschieden, wie schnell die Eingewöhnung fortschreitet.

Und wisst ihr, was das Tollste ist? Seid mal ganz leise und lauscht – man hört nur lachende und spielende Kinder, keine Betonmischmaschine lärmt, kein Fester wird rausgehämmert, keine Wand durchbrochen und keine Bohrmaschine läuft den ganzen Tag. Die Baustelle ist wirklich beendet, und mal abgesehen von ein paar Kartons, die noch darauf warten, ausgeräumt und einsortiert zu werden, hat unsere Großbaustelle vom vergangenen Jahr keine Spuren hinterlassen. Doch, hat sie – einen wunderbaren neuen Gruppenraum und einen wirklich schönen, gemütlichen und großen Personalraum. Das war doch all den Krach und die Einschränkungen wert, finden wir.

Impressionen

Basar rund um´s Kind

Wann? Samstag, 28.September 2019, 14-16 Uhr

Wo? Ev. Gemeidehaus an der Altstadtkirche, Kirchstraße 10 in Bergneustadt

Second Hand Basar rund um´s Kind!
Jeder kann kaufen und verkaufen. Ab sofort können Interessierte von 8-15 Uhr in der Ev. Kindertagesstätte Kreuz & Quer einen Verkaufstisch reservieren und die Tischmiete von 6 Euro entrichten. Eine telefonische Tischreservierung ist nicht möglich. Der Aufbau findet am 28.September von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt.

Kinder trödeln kostenlos! (mit Anmeldung unter 02261-470160)

Für Schwangere (mit Vorlage des Mutterpasses) ist der Einlass bereits ab 13:30 Uhr möglich.

Der Erlös der Tischmiete und der Caféteria kommt zu 100% der Kindertagesstätte und deren Elternratsarbeit zugute.

Die letzten Tage…

…verbringen wir derzeit in der KiTa, denn vom 11. Juli bis zum 2. August bleibt unsere Einrichtung geschlossen. Wir planen am 11. und 12. Juli noch mit dem gesamten Team das kommende Kindergartenjahr und dann verabschieden auch wir uns in den wohlverdienten Erholungsurlaub. Ein aufregendes, aber auch anstrengendes Jahr liegt hinter uns mit dem Anbau im laufenden Betrieb. Vieles war neu für uns, an der einen oder anderen Stelle mussten wir uns einschränken und mussten uns in die neue Struktur mit vier Gruppen und Nestchengruppe einfinden, um nach und nach einen wirklich guten Tages- und Arbeitsablauf zu erreichen. Doch jetzt können wir uns auf einen guten Start in das neue Kindergartenjahr freuen.

Die letzten Tage verbringen aber auch unsere diesjährigen Schulkinder in der KiTa. Da gab es noch den Ausflug zum “Haus der Gefahren” in Iserlohn, wo die Kinder erleben und ausprobieren durften, was die Aufgaben der Feuerwehr sind und was sie selbst beachten können und müssen, wenn ein Notfall eintritt. Ein echter Feuerwehrmann war zu Besuch bei uns in der KiTa und hat ein kurzes Schulungsprogramm mit den Kindern durchgeführt. Und abschließend gab es am vergangenen Freitag noch einen Ausflug zur Feuerwehr in Bielstein, wo nicht nur die verschiedensten Fahrzeuge bestaunt werden durften, sondern auch Fragen gestellt werden konnten und mit Spiel und Spaß und Grillen ein ereignisreicher letzter Ausflug mit dem Kindergarten erlebt werden durfte. Zu toppen war dieser sicherlich nur durch die anschließende Übernachtung im Kindergarten. Einmal in den Räumen schlafen, in denen man sonst baut und spielt und tobt. Einmal mit Chips und Gummibärchen Kinder-Kino erleben und nach einem gemeinsamen Gebet in die mitgebrachten Schlafsäcke, Bettdecken und Kuscheltiere kuscheln. Einmal noch mit den Freunden und Freundinnen quatschen, bis man nach einem ereignisreichen Tag doch die Augen nicht mehr aufhalten kann und einschläft. Einmal mit den Erzieherinnen gemeinsam aufwachen und aufstehen und die Eltern zum Frühstück in die Turnhalle einladen.

Wir wünschen allen Schulanfängern und ihren Familien einen guten Start in die kommende Schulzeit und freuen uns schon darauf, wenn ihr uns mal besucht und uns davon berichtet.

Und wir wünschen euch allen einen wunderbaren Sommer und können es kaum erwarten, uns im August wieder zu sehen und mit alten und neuen Kindern, neuen Ideen und Geschichten in das kommende Kindergartenjahr zu starten.

Tschüß…!!!