MittenDrinGebet

Täglich gibt es neue Informationen über den Corona Virus und die Aufforderung wie wir uns zu verhalten haben. Das ist gut so. Auch wir in den Gemeinden werden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Da passiert viel Gutes. Einige Infos gebe ich euch hier weiter:

Seit gestern Abend 19:30 Uhr läuten wir in ökumenischer Verbundenheit unsere Glocken!

Am kommenden Sonntag gibt es in unserem K4 Koop Raum einen Livestream Gottesdienst. Aufnahmetag ist donnerstags.
Der YOUTUBE-KANAL ist gestartet!

https://www.youtube.com/channel/UCeaetw05B4uI6dP8YzpqW_g/

MittenDrinGebet

Wir gestalten das Gebet in unseren Häusern und Wohnungen um 07:00 Uhr. Nun ist Zeit zum Bibellesen und Beten. Um 07:20 Uhr wird das Vater Unser gesprochen. Wir werden dies jetzt jeden Mittwoch so machen. Dazu gibt es eine Vorlage hier zum herunterladen.

Das Gebet von Karl Barth zur gestrigen Tageslosung hat mich gerade in der jetzigen Situation bewegt: „Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben, dann lass uns nicht verzweifeln. Wenn wir enttäuscht sind, dann lass uns nicht bitter werden. Wenn wir gefallen sind, dann lass uns nicht liegenbleiben. Wenn es mit unseren Kräften zu Ende ist, dann lass uns nicht umkommen. Nein, dann lass uns deine Nähe und deine Liebe spüren.

Auf der Webseite der Kirchengemeinde https://www.ev-kirche-bergneustadt.de finden Sie regelmäßig Andachten, die täglich vom Kirchenkreis An der Agger veröffentlich werden.

Tägliche Updates…

…des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration bringt die momentane Situation auch für unsere Kita mit sich. Diese regeln nicht nur, wer zur Notbetreuung während der offiziellen Schließung zugelassen ist, sondern auch wie und in welchem Umfang wir als Erzieherinnen dort arbeiten dürfen. Derzeit dürfen auch wir die Einrichtung nur zur Notbetreuung betreten und müssen alles Weitere ins Homeoffice verlegen. Katrin Knobloch hat eine Rufumleitung eingerichtet, so dass wir auch weiterhin für unsere Familien erreichbar sind, auch wenn sie nicht im Büro der Kita sitzt. Um Ihnen und uns einen aktuellen Informationsstand zu ermöglichen und zu erleichtern, haben wir uns dazu entschlossen, den direkten Link des Ministeriums hier zu veröffentlichen. Dort werden alle Weisungen und Vorgaben immer wieder aktualisiert und sind für jedermann abrufbar.

www.mkffi.nrw

Corona meets Kita Kreuz&Quer…

…zum Glück bisher noch nicht. Zwar haben wir viele Kinder die krank sind, aber – wie gesagt – zum Glück bisher mit anderen Infekten.

Dennoch musste auch unser Träger sich der Entscheidung der Landesregierung NRW anschließen und hat festgelegt, dass die Kita AB SOFORT, das heißt ab Montag, 16.03.2020, bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Laut Herrn Laschet dauern die Schließungen von Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Einrichtungen zunächst bis zum 19.04.2020. Zu gegebener Zeit wird erneut im Ministerium beraten, wie weiter verfahren wird. Dies dient der Eindämmung und Verlangsamung der Ansteckungsgefahr mit diesem neuen Virus.

Wir wissen, dass es einigen Familien Probleme bereiten wird, ihre Kinder für eine so lange Zeit außerhalb der Kita betreut zu bekommen, aber leider sind auch uns hier die Hände gebunden. Über aktuelle Änderungen und auch über den Termin der Wiederaufnahme der Kinderbetreuung werden wir Sie und Euch auf dieser Seite weiterhin informieren.

Wir wünschen allen Kita-Familien, dass sie die Zeit gut überbrückt bekommen und dass alle weiterhin gesund werden oder bleiben.

“Tschüß, bis bald…” sagt das ganze Team der Kita Kreuz& Quer

Hier die offizielle Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

HLL – Wir lernen schnell…

…so könnte man derzeit jeden Tag im Kindergarten überschreiben, denn seit Anfang Januar treffen wir uns jeden Vormittag mit den Kindern des Zahnlückenclubs in unseren Gruppen zum Schule Spielen. Ganz neugierig sind die 16 Jungen und Mädchen auf all die neuen Spiele, die sie auf den Schulanfang im kommenden Sommer vorbereiten sollen. Gruppenintern arbeiten wir mit den Vorschulkindern etwa 20 Minuten jeden Tag, so dass sie in Kleingruppen ihren Platz finden können. In der Mullewapp sind es in diesem Jahr nur drei Kinder, in der Villa Kunterbunt sieben und in der Panama sechs. Immer Neues erwartet die Kinder und immer Neues wollen sie ausprobieren. Dies ist eine wirklich sehr dankbare Aufgabe für uns “Lehrerinnen”, die wir unseren vorgegebenen Leitfaden mit vorgeschlagenen Spielen immer unserer Gruppe anpassen und so individuell verändern dürfen. Die schwächeren Kinder lernen bei diesem Konzept von den etwas schnelleren und die, die schon fast alles wissen und können, lernen Rücksichtnahme und Abwarten.

Wir klatschen Silben aus unseren Vor- und Nachnamen, wir bilden Reime zu vorgegebenen Bildern und wir lernen Reimlieder. Mit welchen Lauten fangen unsere Namen an und welche Wörter sind lang und welche kurz? Wie kann man aus zwei Wörtern ein neues, zusammengesetztes bilden? Kann ich meinen Namen schon schreiben? Zudem gibt es manchmal Aufgabenblätter, auf denen Schwungübungen gefordert oder Zahlen zugeordnet und nachgeschrieben werden. Es ist wirklich schön, in die faszinierten Augen zu schauen, wenn sie feststellen, dass ein Wort zwar die gleiche Silbenzahl hat, aber dennoch viel länger ist als ein anderes. Es kommt also nicht nur darauf an, wie viele Silben ich klatschen kann, sondern auch, wie viele Buchstaben ein Wort hat. Und nicht nur das, auch lernen die Kinder, wie man Sätze bauen kann. Anhand von einem Baustein für ein Wort wird deutlich, dass man Sätze mit nur zwei Worten bauen kann, aber auch mit zehn.

Zudem erwarten unseren Zahnlückenclub weitere interessante Aktionen in diesem letzen Halbjahr vor der Einschulung. Wir haben in Kooperation mit der Stadtbücherei einen “Büchereiführerschein” mit den Schulkindern gemacht. An drei Vormittagen haben die Kinder die Bücherei besucht und dort gelernt, wie das Ausleihen der Bücher funktioniert. Sie durften sich jedes Mal ein Buch ausleihen, in der laufenden Woche zu Hause lesen und in der darauffolgenden Woche gegen ein neues Buch austauschen. Frau Wenzel von der Bücherei hat den Kindern immer eine neue, spannende Geschichte vorgelesen, hat ihnen alles erklärt und ihre Fragen beantwortet. Sie haben erfahren, dass es nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungen, CDs und Filme zum Ausleihen gibt. Man muss gar nicht alles selber kaufen, sondern darf sich immer wieder dort etwas Neues aussuchen und später dann zurückbringen. Auch kann man sich mit einem Buch in die Bücherei setzen und es direkt dort lesen. Den letzten Tag haben die Kinder dann mit ihren Eltern dort verbracht, um auch diesen die Vorteile der Bücherei nahezubringen. Denn jedes Kind bekam abschließend für ein ganzes Jahr die Mitgliedschaft in der Bücherei geschenkt, so dass sie auch weiterhin mit ihren Eltern dorthin gehen und diesen Schatz für sich nutzen können.

Im April werden wir außerdem mit den Zahnlückenclubkindern das Gewaltpräventionsprogramm „Mut tut gut“ durchführen. Diese Gewaltprävention fördert alle Kinder. Das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl wird gestärkt. Die Kinder lernen, sich nicht in gefährliche Situationen zu bringen, Konfliktsituationen erfolgreich zu bewältigen, Hilfe und Unterstützung einzufordern und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Durch Gewaltprävention kann verhindert werden, dass Kinder weder Opfer noch Täter von Gewalttaten werden. Durchgeführt wird das Programm von Jahr Petra Metzger, die ausgebildete „Mut tut gut-Trainerin“ ist, und von Susanne Burbach, die zurzeit die Ausbildung ebenfalls absolviert.Zwei weitere Erzieherinnen werden mit den Schulkindern ein Musikprojekt durchführen, welches so manche Überraschung zum Thema Rhythmik, Töne, Instrumente und Klangzauber mit sich bringt. Und dann kommt ja auch bald die von allen ungeduldig erwartete Übernachtung aller Schulkinder im Kindergarten. Der dazugehörige Ausflug bleibt ein Geheimnis zwischen Eltern und Erzieherinnen und wird mit einem Eltern-Kind-Erzieherinnen-Frühstück am nächsten Morgen gekrönt.

Doch zum Glück dauert es noch mehr als 100 Tage, bis uns unsere Schulkinder verlassen müssen, und wir werden noch ganz viel Schönes zusammen erleben.

Und wenn auch nur eines fehlt…

… macht sich der Hirte auf den Weg und sucht. Wenn was fehlt? Ein Schaf! Wenn auch nur ein Schaf dem Hirten in seiner Herde von 100 Schafen fehlt, dann lässt er 99 Schafe zurück, sagt seinen Söhnen, sie sollen auf die Herde aufpassen und er selbst zieht los und sucht nach eben diesem einen Schaf. “Amanda” in unserem Fall, das Schaf, das immer mal wieder Kummer macht, weil es nicht aufpasst, weil es den falschen Weg nimmt oder weil es einfach so sehr mit der Suche nach leckeren Kräutern beschäftigt ist, dass es gar nicht mitbekommt, dass die Herde und die Hirten schon wieder auf dem Heimweg sind. Sehr bildlich wird in dem Buch “Immer Kummer mit Amanda” von Meryl Dooney das Gleichnis vom verlorenen Schaf für Kinder erzählt und dargestellt. An dieser Geschichte lässt sich das Bild von Gott als Hirten, der auf uns, seine Schafe, immer aufpasst, gut für die Kinder umsetzen und verdeutlichen.

Eigentlich ist das Thema unserer derzeitigen religionspädagogischen Reihe ein Psalm Davids bekannt unter “Psalm 23 – Der Herr ist mein Hirte”. Aber wer war eigentlich dieser David, von dem in der Bibel öfters geschrieben wird? Erst Hirte, dann Kämpfer, später König. Die Kinder durften ihn ein wenig kennenlernen, da Chris Eggermann uns, als David verkleidet, im Kindergarten in den einzelnen Gruppen besucht und uns die Geschichte von dem kleinen Hirtenjungen David erzählt hat. Er war Hirte, passte auf die Herde seines Vaters auf, führte sie über saftige Wiesen und durch dunkle Täler, beschützte sie vor wilden Tieren – und immer war er da, um auf sie aufzupassen, so wie Gott immer auf uns aufpasst. Wenn er bei uns ist, müssen wir keine Angst haben. Er begleitet uns auch durch schlechte Zeiten und macht uns zu etwas ganz Besonderem. So wie er auch den kleinen David schon hat zum König salben lassen, als Ankündigung für das, was er in Zukunft werden sollte. David hat auch gerne gesungen und selbst Lieder gedichtet, und viele dieser Lieder finden wir in der Bibel unter den Psalmen wieder. Denn “Psalmen sind Lieder aus uralten Zeiten” singen die Kinder immer wieder in den Gruppen oder auch in den Kindergartengottesdiensten.

Überall in der Einrichtung sieht man in den letzten Wochen auch Bilder mit Schafen und Hirten darauf, und immer wieder klingen Lieder von Amanda und zählenden Hirten durch die Räume. Wir üben fleißig, denn zum Abschluss unserer Reihe feiern wir am 29.März um 9:30 Uhr einen großen Familiengttesdienst in der Altstadtkirche in Bergneustadt. Gemeinsam mit Pastor Dietrich Schüttler und den Kindern wollen wir allen Eltern, Familien, Freunden und Gemeindemitgliedern unsere Ideen und Ergebnisse zu “Psalmen” und “Schafen” nahebringen, mal musikalisch, mal bildlich und mal mit Texten. Alle sind herzlich eingeladen, sich in diesem Gottesdienst in die Welt der Bibel, Psalmen und Geschichten mitnehmen zu lassen.